von Kappl auf dem Höhenwanderweg zu Weißkugelhütte 2542m

Heute zum Abschluss unseres Südtirol Urlaubs stand noch eine große Tour auf dem Programm. Die Weißkugel Hütte über den Höhenweg und zurück über die Melager Alm nach Kappl. Allerdings nur für mich. Sibille wollte sich weiter noch etwas schonen und wir wollten uns auf der Melager Alm am Nachmittag treffen.

So ging es für mich nach dem Frühstück direkt hinter dem Hotel auf dem Weg 7/1 Richtung äußere Schäferhütte rauf

Es folgt ein kurzer steiler Anstieg und in weiterer Folge ging es mit einem leichten Anstieg weiter.

Die Sonne lacht und keine Wolke ist am Himmel zu sehen und hier auf meinem Weg gab es keinen Baum und keinen Strauch der auch nur etwas Schatten spenden könnte.

Das wird eine sehr schweißtreibende Tour Heute und das trotz der Höhe. Die Schafe flüchten vor mir.

Dabei gibt es doch gar keinen Grund. Ich lasse meine Blicke schweifen. Hinter mir der kleine Ort Kappl.

Auf der Gegenüberliegenden Seite die Maseben Alm.

Ich erreiche die Bergstation des alten Skilifts.

Die Häuser im Tal werden immer kleiner. Ich folge nun dem Weg 1A und überquere den Melagbach.

Mehrere Almwiesen liegen auch auf meinem Weg. Die Kühe grasen ganz in Ruhe und lassen sich nicht stören. Nur eine nicht. Sie steht auf meinem Weg und macht keine Anzeichen sich zu bewegen.

Ganz im Gegenteil sie gibt mir deutlich zu verstehen. Das ich mich auf ihrem Weg befinden. Ich schaue sie an und sie schaut mich an und ich muß ein wenig schmunzeln.

So mache ich halt einen kleine Bogen und setzte meine Wanderung fort. Nach wenigen Metern wusste ich warum die Kuh dort gestanden ist.

Meine Weg verlief ca. 30 Höhenmeter weiter oben und ich war etwas vom Weg abgekommen.

Hier kam ich nicht weiter. Die Kuh wird sich gedacht haben; „Was machst du denn hier geh auf deinen Weg. Das ist mein Berreich“ 😆 Ich musste im nachhinein direkt lachen. Da sagt nochmal einer „dumme Kuh“.

Ich steige weiter bergauf und genieße das traumhafte Bergpanorama. Auf der anderen Talseite sehe ich den Berggasthof Atlantis.

Außerdem kann ich den ganzen Weg vom Atlantis bis zur Melag Alm überblicken und auch die Stelle wo wir am Dienstag unsere Tour abgebrochen haben.

Ich erreiche auf 2354m die innere Schäferhütte und mache hier eine kurze Rast.

Im letzten Jahr sind Sibille und ich hier von der Weißkugelhütte angekommen und über den Weg 3 nach Melag abgestiegen.

Für mich stellt sich heute nur die Frage wie ich weiter gehe.

Den Weg 1A wie gerade erwähnt vom letzten Jahr. Oder erst in Richtung Nock Spitz von diesem zweigt dann mein weitere Weg 1B in Richtung Weißkugel Hütte ab.

der Blick in Richtung Nockspitze und weiteren Gipfeln

Die große Unbekannte. Das Wetter passt und Zeit habe ich auch so entscheide ich mich für die neue Variante. Nach knapp 20 Minuten zweigt mein Weg (1B) ab.

Am Anfang geht es noch ganz gut. Erst gehe ich  über einen Gebirgsbach und in dem anschließenden ausgedehnten Geröllfeld komme ich gut voran.

der Weg ist von der Ferne nicht zu sehen

Das erinnert mich irgendwie an meine Schermberg Tour  vor einigen Jahren im Toten Gebirge.

Je weiter ich rauf komme (ich befinde mich inzwischen hier auf 2554m) um so schmaler wird der Weg und um so feiner das Geröll und schließlich stehe ich in einem Bereich, wo das Geröll ganz fein ist.

Der Weg sehr schmal und auf einer Seite das Gelände steil abfällt. Genau das was ich nicht mag. Auch die Wanderstöcke helfen mir hier nichts. Weit und breit auch nichts zum sichern. Ich blicke zurück auf den leichteren Weg.

Nach kurzen Überlegen war klar. Hier gab es nur eine Option. Ich musste zurück. So stieg ich wieder ab bis zur inneren Schäferhütte. Auf diese Weise habe ich meine Tour um 75 Minuten  verlängert. Der weitere Weg (1A) verläuft ohne Probleme.

So das ich nach weiteren 40 Minuten das schon bekannte Telfonschild (ab hier keine Handy Empfang)

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erreiche und wenig später die Weißkugel Hütte, nach etwas über fünf Stunden (incl. meines zusätzlichen Weges).

Wie erwartet ist die Hütte sehr gut besucht. Gerade kommt eine Gruppe vom Gipfel des Weißkugel zurück.

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Nach einem Joghurt mit Heidelbeeren und einem Apfelsaft und der Pause zum Genießen, mache ich mich auf den Rückweg über den Weg 2 zur Melager Alm.

Der Abstieg verlief zügig und ich freute mich schon auf die nächste Erfrischung in der Alm. Das nächste Schild hat entweder ein Bergläufer oder ein Scherzbold aufgestellt. Die Zeitangabe muss man beim Aufstieg mindestens verdoppeln.

Sibille machte sich jetzt vom Hotel auch auf den Weg und wir kommen fast zeitgleich an der Alm an.

Auch Heute ist hier viel los und wir bleiben eine Weile bevor wir uns auf den gemeinsamen Rückweg machen (Dauer des Rückwegs für mich 2,5 Stunden incl. Pause Melager Alm)

Hier geht es zur Bildersammlung aller Touren zur Weißkugelhütte


Nicht vergessen:

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