Wanderung auf einer Etappe des Salzburger Almwanderweges

Unser heutige Tour führt uns  von der Halmoosalm zum Tappenkarsee und weiter zur Tappenkarseehütte und anschließend zurück.

So hatten wir den heutigen Tag  geplant und machten uns nach dem Frühstück auf und fuhren in den kleinen Ort Karteis und ab hier folgten wir dem Wegweiser zur Halmoosalm. Jedoch nach einem Kilometer war bei einer Baustellen-tafel Schluss.

Die Zufahrtstraße wird heuer saniert und ist nur Stunden-weise für den Verkehr freigegeben. Die nächste Zufahrt zur Alm wäre erst in einer Stunde möglich und das würde unsere Tour erheblich nach hinten verschieben und für den Nachmittag war eine Wetterverschlechterung gemeldet.

So haben wir uns für die Ausweichtour entschieden und fuhren zurück, an Hüttschlag vorbei und weiter nach Großarl. Von hier weiter in das Ellmautal ein Seitental vom Großarltal.

Unser Ziel ist der Parkplatz am  Ende der Straße in Grund (die letzten zwei Kilometer auf einer unbefestigter Forststrasse) . Es gibt drei große Parkplätze in Grundlehen

Wir hatten uns die Bergtour zur Ellmaualm, Weißalm, Loosbühealm und Filzmoosalm als alternativ Runde rausgesucht.

Das erste kurzes Stück wandern wir auf einer Forststrasse bis zu einem Weidezaun. Hier dürfen wir das erste von vielen weiteren Weidetoren öffnen und schließen 🙂

Anschließend steigen wir recht Steil weiter bergauf (Schwierigkeit der Tour nach ÖAV rot). Ein kurzes Stück wurde der Weg direkt aus dem Felsen gehauen.

Wir gehen unter der Trasse einer Materialseilbahn durch. Diese Seilbahn gehört zur Weißalm.

Sibille hält den alten Baum fest. So das ich sicher darunter durchkommen 😀 Oder die Kühe die uns gerade hier entgegen kommen.

Sie werden ins Tal getrieben. Der Bauer der am Anfang geht, ruft ständig den Namen der Leitkuh.

Während die ersten Kühe ins Tal laufen, sind die restlichen Kühe vollkommen verstört das sie noch hier oben auf der Hochweide bleiben müssen.  Sie laufen wie verrückt hin und her und machen sich lautstark bemerkbar.

Wir steigen weiter bergauf und dürfen etwas schwitzen 😆
Zeitweise bläst der Föhnwind recht stark. Der sollte noch viel stärker werden. Nach 80 Minuten erreichen wir die Ellmaualm.
Der steile Anstieg hat sich gelohnt. Auf einer Bank oberhalb der Alm genießen wir kurz die Aussicht, bevor wir unseren Weg fortsetzten.
Die Aussicht ist ein Traum an einem warmen spät-sommerlichen Tag.
Der weitere Wanderweg führt uns  ohne nennenswerte Höhenunterschiede weiter auf dem Salzburger Almenweg zur Weißalm.
Der Wind hat zugelegt und bläst nun recht kräftig. Als wir die Alm erreichen machen wir eine kurze Pause und genießen ein Glas frischer Milch.
In einem kleinen Gehege sind zwei Murmeltiere.
Eins liegt faul auf einem Baumstumpf. Das andere ist mit Renovierungsarbeiten am Höhleneingang beschäftigt.
Die zwei wissen genau das ihnen hier nichts passieren kann.
Das eine schaut kurz neugierig zu uns und wendet sich dann wieder seiner Arbeit am Eingang zu.
In der freien Wildbahn wäre schon lange ein Pfiff ertönt und sie wären in ihren Höhlen verschwunden.
Auf den Weiden sind noch einige Pferde, Kühe und Ziegen.
In den nächsten drei Wochen werden aber auch diese verschwunden sein. Das Wetter verschlechtert sich und der Wind wird stärker.
 Die nächste Alm ist erreicht und wir gehen zügig ,
ohne Pause weiter.
Wir queren eine Ameisenautobahn 😉
und gehen flott unseres Weges. Der Wind hat inzwischen Sturmstärke. Oben am Kamm möchte ich jetzt nicht gehen. Immer wieder werden kleine Äste vom Sturm abgerissen.
An einer nicht bewirtschafteten Alm ist eine Windböe gerade so stark das er die aufgestapelten Bretter anhebt und verschiebt.
Es ist nicht mehr weit bis zur Filzmoosalm. Ein Weidezaun trennt uns noch von einer Pause.

Im Anbetracht des Windes gehen wir aber lieber ins Haus. Nach der Pause bläst uns eine Böe fast um. Es fängt kurzzeitig an leicht zu regnen und wir ziehen unser modischen Ponchos an :mrgreen:
Flotten Schrittes gehen wir weiter in Richtung Tal. Vorbei an der alten Stütze einer Materialseilbahn.
Bei einem Baum fällt uns was auf. Doch nur wenn man genau schaut.
Bei dem etwas ausgehöhlten Wurzelstock sieht es so aus als würde eine Schlange mit dem Kopf herausschauen.
Dabei ist es nur ein Stück einer Wurzel. Es ist nicht mehr weit bis zum Parkplatz und nach insgesamt 5 Stunden erreichen wir wieder den Ausgangspunkt und machen uns auf den Rückweg zum Basislager, auf der gleichen Route wie wir her gefahren sind.  Mit einigen neuen Touren im Kopf die wir gehen möchten.
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2 Kommentare zu „Wanderung auf einer Etappe des Salzburger Almwanderweges

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